„Aber, sagt, wie kann es denn sein, dass euer Planet am Tag so hell ist?“ fragte die Reisende aus der anderen Galaxie den Menschen, dem er auf der Straße in der Nähe seines Landeplatzes begegnet war.

Sie war wissbegierig, aber keine Bildungsreisende, eher verwirrt wegen der Unterschiede.

„Du stellst Fragen…“ antwortete der Mensch. „Wie ein Kind, ich habe dir doch schon alles erklärt. Nun muss ich aber los.“

„‘Los‘? Was bedeutet das?“

„Dass ich mich beeilen muss. Ich muss nach Meerbusch fahren, ich habe keine Zeit.“

„Euer Planet ist erstaunlich! Wie kann denn etwas zugleich das Meer, was Wasser ist und ein Busch, was Pflanze ist darstellen?“

Für solche Wunder hatte der Mensch kein Ohr.


Klingt nach Stadtpoem in den Fädenrissen ist aber Tintenklecks für die Kooperation zwischen Christiane und Ludwig Zeidler (vormals lz/textstaub).

In der Galaxie der Reisenden sind „er“ und „seines“ weiblich. Bei einem männlichen Reisenden hieße es „sie“ und „ihres“. Andere Galaxien, andere Grammatiken.

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