Der Nebel in der Frühe und das Leuchten am Tag und die Wolken der Nacht sind Atem, so wie das Leben der Morgensonne angehängt ist, weil es ohne dieses Moment an seinem Platz im Laufe der Minuten nicht sein kann. Scheint es. Man muss defragmentieren was an sich ein Fragment ist. Trotz dem Strom, der da durch fließt, denn er ist ein Fluss und ein Meer zu gleich. Er kann tragen und töten, er kennt Boote und Flöße, aber die Brücken sind Schönschein. Fata Morgana, wie es in anderem Sinn heißt. Ihre Fallen sind sichtbar und so auch ihr Fallen, aber die Angezogenen fallen immer wieder auf sie herein, weil nur die Uferlosen immer wieder noch mal vermuten, ein einziges Mal könnte es anders sein.


Morgengedanken, dieses Mal nur pseudo-fiktiv, für textstaubs abc.etüden.

[Pseudo-fiktiv, denn wenn Sie genau lesen, dann wissen Sie möglicherweise was das mit mir zu tun hat. Das Schlüsselwort ist da.]

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