Es liegt schon ein Trost drin, hat etwas Sanftes, eine beinahe zärtliche Heimeligkeit einen Tintenstift ohne Kappe auf ein Taschentuch zu legen. Nur nicht zu lange, denn es sind die kleinen Flecken, die wie auf der Küchentapete der Großmutter von damals, die trösten. Ein Heim außerhalb des Heims, ein Ort, an dem Drohungen keine Bedrohung darstellen, ein Ort mit Milch und Brot mit Honig. Wenn die Flecken im Taschentuch zu groß werden ist der Trost vorbei und es ist ein Ärgernis, weil das weiße Tuch dann versaut ist, es gibt kein Geheimnis, nichts Heimliches mehr. Dabei ist es schon störend, dass der Tintenstift immer eine Farbe hat. Die Flecken auf der Tapete der Großmutter waren blau, grün und rot und nicht immer nur eines.

Advertisements