Eis. Das ist wie Stärke. Forderungen ohne Berechtigung ohne jedwedes Gerechtfertigtsein und völlig unangebracht, das denkt Tanja. Weil man nicht sein kann wer man nicht ist ohne dabei zu sterben, so wie Christoph oder Annegret.

Da drüben im Zimmer die Flaschen. Räumt man die weg gibt man dem Kind keine Chance. Vielleicht wenn der große Jürgen aufräumt hat der kleine eine Chance zu spielen. Jürgen, sechs Jahre alt, dem egal ist ob gewonnen oder verloren so lange er die Salzstangen vom Mikadospiel danach aufessen darf um seiner Mutter eins auszuwischen mit ihrem ewigen DAS IST ESSEN UND KEIN SPIEL.

Der Gedanke ist eine Zärtlichkeit in sich selbst, so süß wie bitte, gäbe es die Eisschicht nicht. Die große Drift.

Da drüben Worte. Zwischen einem Erwachsenen und einem Kind und der Horror, der Ekel. Tanja will das nicht sehen. Die Übelkeit betäubt das längst nicht.

SCHEIßE, BENNY, DU BIST EIN KIND UND ICH HABE DEN ARSCH VOLL: ICH BIN BESOFFEN!

Tanja nimmt das gar nicht wahr.

MAMA, WAS HEIßT BESOFFEN?

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